Istrien per Auto erkunden – im Herbst ideal Teil 2 „querfeldein“

In Teil 1 habe ich Ihnen Rovinj als Ausgangsort näher gebracht. Teil 2 handelt von unseren Fahrten quer durch Istrien. Dank der überschaubaren Grösse dieser Halbinsel sind diese Ausflüge ebenfalls von allen anderen Orten aus gut machbar.

Unser erstes Ziel ist der „Limski Kanal“, ein Fjord ähnlich wie in Norwegen. Hier kann man mit dem Schiff den Meeresarm erkunden oder wie wir einfach geniessen, zum Beispiel in einem der beiden Cafés bzw. Restaurants.

Es lohnt sich, eine gute Karte zu besorgen. Die Mehrzeit, welche ein Umweg über die kleinen Nebenstrassen erfordert, lohnt sich auf Istrien immer. Schöne Landschaften, reizvolle alte Dörfer und menschenleere Strassen warten darauf, entdeckt zu werden.

An alle Damen dieser Welt mit dem Namen „Selina“ : Auf Istrien nördlich des Limski Kanals gibt es eine gleichnamige Ortschaft inkl. schönem Ortsschild. 🙂

Für mich DER Höhepunkt im nördlichen Kroatien: Motovun.

Motovun ist ein kleines altes Künstlerdorf auf einem Hügel. Die engen Gassen und zwischen den Häusern durch wunderbare Aussicht, feine Düfte aus den Restaurants, ein Traum! Motovun liegt übrigens mitten im Trüffelgebiet und im Herbst ist Saison.

Nein, ich erhalte vom Braumeister leider kein Sponsoring. 🙂

Diverse Läden bieten Lebensmittel aus der Region an, unsere Kühlbox war auf der Rückreise ziemlich voll…

Ausblick auf das Tal der Mirna

Die Stadtmauern können hier ganz ohne Gebühr betreten werden. Für das Besichtigen von Motovun würde ich einen halben Tag und eine Mahlzeit einplanen. Es besteht auch die Möglichkeit ganz oben im Dorf in einem Hotel zu schlafen.

Die von mir so geliebten R4 trifft man auch in Motovun, wenn auch nicht mehr in der gleichen Dichte wie bei meinem ersten Besuch 1997.

Wie erwähnt, die kleinen Nebenstrassen sind eine Versuchung wert. Das eigene Fahrzeug sollte aber mit unbefestigten Strassen klarkommen.

Der Autor hat eine gewisse Schwäche für alte Bahnanlagen, der Bahnhof Cerovlje ist zwar völlig unbedeutend für die Weltgeschichte. Aber er ist so erhalten, wie man Bahnhöfe bei uns wohl seit mindestens 30 eher 40 Jahren nicht mehr sieht.

Irgendein Denkmal sozialistischer Natur durfte bei öffentlichen Anlagen früher hierzulande selten fehlen.

Auf einer Wanderung im Ucka-Massiv (unten durch verbindet ein Tunnel Istrien mit Rijeka) trafen wir auf diesen Lada Niva, trotz fehlender Kennzeichen offensichtlich noch in Gebrauch.

Gleich in unmittelbarer Nähe des erwähnten Bahnhofes von Cerovlje befindet sich die Pizzeria 2. Peron. Die Küche ist definitiv einen Abstecher wert!

Veloausflug in den südlich von Rovinj gelegenen Park suma Zlatni

Kleine Ruine inklusive, sonst sind Ruinen in Istrien fast nicht zu finden.

Die grösste Stadt Istriens ist Pula. Es gibt schönere Städte auf Istrien, aber das „Amfiteatar“, ein Kolosseum ähnlich wie in Rom, ist sehenswert.

Lohnenswerter Stop auf dem Heimweg: die Adelsberger Grotten in Postojna in Slowenien.

Zum Abschluss noch eine wunderschöne Jugo-Tankstelle, zu finden zwischen Rovinj und dem Limski Kanal.

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Ex-Jugoslavija Kurztrip 2001 

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Autoreise durch den Balkan – Teil 1  Teil 2  Teil 3 

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