Gran Turismo nach italienischer Art – Alfa GTV6 2.5

Wo sind sie hin, die schönen Reisecoupés? Immer mehr Hersteller liessen die Produktion ihrer grossen Coupés auslaufen, SUVs wünsche der Kunde oder wenn’s unpraktisch sein muss, dann bitte richtig, zweitürig mit abnehmbaren Dach, soll cooler wirken so ein Cabrio. Da fielen die eleganten, schnellen Coupés der schon etwas länger jungen DINKS (doppel income no kids) durch die Maschen. Die Nachfrage wurde immer kleiner, da die heutigen DINKS ja zweimal im Jahr auch noch ihr E-Bike transportieren möchten und sie oft auch im Laufe der Zeit aus unerklärlichen Gründen eine starke, nicht auskurierte Verstauchung ihres Geschmackgefühls erleiden mussten. Daher fährt diese Zielgruppe jetzt oft SUV und/oder Cabrio. Das Cabrio kann ja nun wieder nicht alleine als Auto dienen, denken Sie nur an die Winter… Zurück zum Coupé, früher boten einige Hersteller gut motorisierte Reisecoupés; Audi das Coupé GT 5E, später auch mit V6 im Nachfolger, BMW eine halbe Klasse darüber das 6er Coupé, General Motors sowohl den Camaro als auch den Firebird, Mercedes den C123, Opel den Monza und Ford den Capri der mit grösserem V6 durchaus als Gran Turismo Coupé mitspielen konnte. Ein verhältnismässig kleiner Player war Alfa, welcher in diesen Markt den GTV einbrachte um sich auch ein paar gutverdienende Kunden zu sichern. Mit einem besonderen Schmankerl wollte man den fahrspassorientierten Teil dieser Kundschaft ansprechen; Dank des Transaxle-Getriebes bot der heckgetriebene Alfa eine ideale Gewichtsverteilung für schnelle Kurvenfahrten. Heute darf ich Ihnen sogar einen GTV6 2.5 präsentieren, sprich den GTV mit alfaeigenem V6-Triebwerk.

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Pässefahrt – ein Bericht mit Routenvorschlag

Ein paar Motorsport-Freunde, ein paar Pässe, ein paar gute Mahlzeiten, schöne Landschaften, ideale Zutaten für ein gemeinsames verlängertes Wochenende. Etwas Bier, Wein und Schnaps ist nicht zwingend, kann aber auch nicht schaden. Treffpunkt war das Heididorf oberhalb Maienfeld GR, leider eine etwas verregnete Angelegenheit. Auch die Überlandfahrt zu unserem ersten Hotel via Lenzerheide gab ordentlich Arbeit für die Scheibenwischer. Am ersten Tagesziel angekommen im Hotel Weisskreuz konnte aber jeder seinen Vorlieben frönen, von Mittagschlaf bis Sauna oder Dorfspaziergang war alles möglich. Das Starterfeld bestand mehrheitlich aus gepflegten Cabriolets der letzten 20 Jahre, zwei Ausnahmen bildeten sowohl der 75er Pontiac des Autors und ein Audi 90 B3 des jüngsten Teilnehmers. Natürlich hatten die zwei Oldtimer etwas zu kämpfen um mit den gut motorisierten Audi und Mercedes mithalten zu können. Zum Glück war das ganze ja eine Genussfahrt.

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Saisoneröffnungsfahrt 22- endlich wieder on the road again!

Lange Zeit war das Organisieren einer Ausfahrt ein Glücksspiel, sind die Restaurants offen, können wir Museen besuchen, nichts war sicher. Nun haben wir aber die Chance gepackt und die Saisoneröffnungsfahrt nach mehr oder weniger zwei Jahren Pause (2020 gab es eine Septemberfahrt) wieder reaktiviert! Kurzfazit: es hat sich gelohnt, die Teilnehmer waren mit bester Laune trotz trüben Wolken mit von der Partie.

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Alexander Spoerl – der Autojournalist der anders war

Kennen Sie Alexander Spoerl? Nein? Dann lassen Sie uns das nachholen. Leider kann ich Ihnen den Autoren nicht mehr persönlich vorstellen, er verstarb 1978. Aber lassen Sie mich ihn kurz portraitieren, zumindest was ich aus seinen Büchern gesaugt habe.

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Sono un italiano, un italiano vero – Fiat 124 Spider Sport

Es gibt im Leben eines Autoaficinados Fahrzeuge, welche man unbedingt will (bei mir z.B. einen W116 Stern oder einen R4), solche die man keinesfalls will (schwierig bei mir, bin zu interessiert an allem) und solche, welche man gar nie bewusst auf dem Schirm hatte. Der Fiat 124 Spider Sport ist ein solcher Kandidat. In meiner Kindheit traf ich keinen bewusst und später erfüllte ich mir die bereits bekannten Kindheitsträume. Nun hatte ich die Gelegenheit und durfte einen solchen offenen Italiener probefahren. Kurzfazit: eine sehr willkommene Horizonterweiterung. Die Links in Klammern bietet bei Bedarf passende Musik. (sono un italiano)

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Saisoneröffnungsfahrt neu am 23.04.22 – noch wenige Plätze frei!

Leider musste ich verschieben aufgrund des Wetters, da nicht alle am neuen Datum mitmachen können, sind wenige Plätze frei geworden. Wer hat Interesse?

Endlich steht der Frühling vor der Tür und dieses Jahr haben wir wieder etwas mehr Planungssicherheit. Höchste Zeit, endlich wieder eine weitere autosleben-Saisonbegrüssungsfahrt auszurichten!

Treffpunkt im 2020 in TurbenthalTreffpunkt wird um 08:45 Uhr erneut am Bahnhof Turbenthal sein. Der Kaffeehalt ist in der Teilnehmergebühr von Fr. 10.- pro Fahrer inklusive. (Beifahrer Fr. 6.-, Kinder gratis)

Das Mittagessen wird von jedem individuell bezahlt.

Anmeldung an: marc.rudin/ät/gmx.net, danach verschicke ich ein Bestätigungsmail mit der Kontoverbindung für die Teilnahmegebühr. Sollten sich zu viele anmelden, gilt das amerikanische Prinzip first come, first serve!

Anmeldeschluss: 03.04.2022

Vanderhall – reichen 3 Räder zum Spass haben?

Wir sind ein reiner Autoblog, Motorräder finden bei uns keine Erwähnung, da die Mehrheit der Autoren über keine entsprechende Fahrerlaubnis verfügt. Bis jetzt schrieben wir wie selbstverständlich über vierrädrige Autos (über was den sonst?). Am Oldtimertreffen im Valley hingegen traf ich auf Roger Hunziker, welcher für Friedli Motorsport die Vanderhall-Fahrzeuge aus den USA vorstellt. Er lud mich zu einer Probefahrt ein, von welcher ich hier berichten und auch auf die eingangs gestellte Frage zurückkommen möchte, ob denn die erwähnten drei Räder ausreichen für einen Sportwagen.

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Handzahmer kleiner Löwe: Peugeot 304S Cabrio

Ein langgehegter Traum…?

Woher er kommt

Nein, es war keine Liebe auf den ersten Blick. Damals, in den Siebzigern, als die Dinger noch häufig im Schweizer Strassenbild präsent waren, mochte ich sie nicht. Jetzt, mit nostalgischer Distanz und genauerer Beschäftigung finde ich sie interessant, diese kleinen Peugeot. Dazu beigetragen hat sicherlich auch der Besuch des Peugeot-Museums anlässlich der Blog-Ausfahrt 2019. Ich schoss dieses Bild:

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Kätzchen zugelaufen. Oder: die Frage nach dem Wesentlichen

Manchmal geht es schnell. Dinge passieren plötzlich. Es steht etwas an, eine Veränderung. So geschehen vor zwei Monaten, als da das Aufgebot zu einer Fahrzeugprüfung einging. Was dann jeweils folgerichtig die Frage nach dem Behalten oder Weggeben von Autos aufruft. So quasi als Leckerli zum Aufgebot fiel mir ein kleines Kätzchen im Netz auf, welches nach neuen Besitzern verlangte. Was tun? Gibt es noch Platz? Wer betreut das Ding? Können und wollen wir uns das leisten? Letzteres eine wichtige Frage. Wie immer in solchen Dingen ist der Rat der Ehefrau unerlässlich. Überraschenderweise hiess dieser: zuschlagen!

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