Reise von Denver nach LA im Winter Teil 2

Die Nacht haben wir in South Fork, CO verbracht. Wer neu zugestiegen ist, dem sei erst die Lektüre von Teil 1 empfohlen. Hier fahren wir on the road again frühmorgens schon einmal weiter durch eine Schneelandschaft welche mystisch durch den Mond erhellt wird. Die 160er West ist selbst nachts sehenswert, die Strasse führt dem Wolf Creek entlang über einen kleineren Pass bis nach Pagosa Springs.

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Vorankündigung: Saisonbegrüssungsfahrt 2020 am 25. April

Nach einem Jahr mit einer grossen Tour im Herbst gibt es nun wieder die traditionelle Saisonbegrüssungsfahrt. Diese wird uns quer durch den Thurgau bis nach Romanshorn führen, wo wir nach dem Mittagessen eine spannende Führung im „Autobau“-Museum geniessen werden. Treffpunkt wird noch bekannt gegeben, ist aber ab Nordring Zürich in maximal 40 Minuten zu erreichen. Teilnahmeberechtigt sind grundsätzlich alle Fahrzeuge, ich führe bewusst keine Baujahreskontrollen durch.

Anmeldetermin so bald wie möglich, ich muss bis Ende Februar die Anzahl der Führer bestellen. Kosten Fr. 31.-/Person welche im Voraus zu bezahlen sind. Die Überweisung gilt als definitive Anmeldung.

Das Mittagessen wird gut bürgerlich ausfallen und im vernünftigen Kostenrahmen bleiben.

Anmeldung an marc.rudin/ät/gmx.net, Bankdaten werden per Mail bekannt gegeben. Ich freue mich auf Euch.

Reise von Denver nach LA im Winter Teil 1

Den Westen Trumpaniens habe ich bereits zweimal intensiv bereist, allerdings ist das letzte Mal bereits wieder 10 Jahre her. Mit der Geburt der Kinder waren erstmal geographisch näher liegende Ferienziele angesagt. Ich wünschte mir schon lange, die Rockies im Winter zu sehen, den Schnee wie wir ihn in diesen Massen fast nur von Hollywood-Filmen kennen. Nur soviel vorweg, ich wurde nicht enttäuscht. Klar, man kann Amerika wie aktuell beliebt verfluchen aufgrund des Präsidenten oder weil man mal irgendwo auf einer Gratis-Newsseite was von einer Sammelklage gelesen hat. Mangelnde Intelligenz der Amerikaner wird so gerne ins Feld geführt wie Verbrauchsdiskussionen beim Erbklicken eines amerikanischen Autos. Wer aber den Amis und ihrem Land die gleiche vorurteilsfreie Betrachtung während seiner Reise zugesteht wie allen anderen Ländern, kann viel Neues entdecken. Richtigen Kaffee zum Beispiel, aber nicht nur.

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Turo – die Möglichkeit Ihren Traumwagen in den USA zu fahren

Die USA kann man im Ford Focus vom grossen Vermieter entdecken, muss man aber nicht. Denn das Land der herrlichen Strassenkreuzer und Muscle Cars mit einem Klassiker (alt oder neu) zu entdecken hat seinen ganz eigenen Reiz. Ermöglicht wird das durch Turo, einem App in welchem Private und Firmen ihre Fahrzeuge anbieten können. Mehrheitlich findet man darin zwar ähnliche Fahrzeuge wie den oben genannten Focus. Aber es finden sich ebenso viele Cabrios wie der neue Mustang, Sportwagen à la Corvette C7 oder auch Klassiker bis in die 60er Jahre zurück.

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autosleben goes west

Ein Roadtrip von Denver nach LA ist geplant, es geht schon diese Woche los. Selbstverständlich gibt es um Weihnachten hier erste Bilder. Gebucht ist die Kategorie GMC Yukon und in LA ein 67er Camaro. Wir sind gespannt ob das alles klappt und werden natürlich berichten! Wie in den Rockies üblich, kann es schneefrei sein oder wir versinken in Unmengen von Schnee. Wer noch kurzfristige Tipps hat auf der Strecke -> wir sehen gerne in die Kommentarspalte.

Die Hinreise erfolgt ab Frankfurt mit einem Youngtimer, einem Lufthansa Jumbo 🙂

Symbolbild von 1979, mal sehen wie viele Strassenkreuzer wir noch sichten.

Die Opfer der Strassenpanzer

Dies gelesen: Horrorunfall auf der A3 nahe Brugg im Kanton Aargau. Drei Todesopfer, zur falschen Zeit am falschen Ort. Unfallursache noch unbekannt. Bisherige Fakten: ein Porsche Cayenne fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf ein korrekt vorausfahrendes Auto auf und schob dieses in einen LKW. Der verwirrte Verursacher versuchte zu fliehen, wurde aber gefasst (Medienlink).

Das gedacht: schon wieder ein schwerer Unfall mit zu starken und vor allem zu schweren Autos. Zur Zeit liest man dies häufiger: da eine Mittzwanzigerin, die ihren teuren Benz schrottet, dort ein Neulenker, welcher seinen BMW in den Graben setzt und die Mitfahrerin tötet, zuletzt am Wochenende ein Autodieb, der mit 179km/h innerorts vor der Polizei flüchtet, in ein Haus knallt und dieses durch den Crash Feuer fängt und abbrennt.

Neulenker mit teurem BMW? Mittzwanzigerin kann sich einen 80’000-Franken-Schlitten leisten? What?

Wir erleben eine beispiellose Veränderung auf der Strasse. Unglaublich viele Fahrer aller Alterstufen erstehen extrem leistungsfähige Fahrzeuge. Dank sequentiellen Getrieben, Fahrassistenten und hochentwickelten Fahrwerken scheinen diese jederzeit und unbedingt beherrschbar. Entsprechend ändert sich der Fahrstil: drängen, ausbremsen und schneiden ist an der Tagesordnung. Alles wird knapper, risikoreicher, egoistischer. Bis es eben nicht mehr reicht: der Knall ist dann heftig, der Schaden gross, die Auswirkungen im dicht befahrenen Strassennetz der Schweiz betreffen Tausende unterwegs.

Stets wachsende Gewichts- und Leistungsunterschiede lassen das Risiko für Insassen kleinerer Fahrzeuge zum Himmel wachsen, von potentiell aufgeladenen Fussgängern und platt gewalzten Radfahrern ganz zu schweigen.

Willkommen im Land der Strassenpanzer! Der Krieg ist im Gang. Sieger sind keine zu erwarten.