Bevor der ersehnte Beitrag zur diesjährigen Saisoneröffnungsfahrt eröffnet wird, schalten wir erstmal eine Werbepause zur Überbrückung ein. 🙂
(um die Bilder optimal zu sehen, bitte draufklicken, wir arbeiten an der Bildqualität)
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Die Frage möchte ich aus der Sicht eines Laien beantworten. Eines Laien, der vielleicht bei einem Auto aus den 80er Jahren mal einzelne Teile tauscht, ihre Funktion nachvollziehen kann. Er ist aber definitiv kein Techniker und hat es auch nicht vor, einer zu werden. Kann so ein Jemand an einem neueren Auto den überhaupt selbst noch mehr reparieren, als nur das Wischwasser aufzufüllen und den Ölstand zu prüfen? Er kann, aber es braucht mehr Geduld und robustere Nerven als wenn besagter Jemand bei einem alten Auto tätig wird.
Über das Miteinander im Strassenverkehr wird viel geschrieben. Dass der Autofahrer mehrheitlich innerorts Rücksicht nehmen soll auf unerfahrene Schüler oder ältere Mitmenschen. Dass das Fahrrad schwächer ist als das Auto und daher der Autofahrer auch mal auf sein Recht verzichten soll. Soweit so gut, ich denke das ist den meisten Lesern klar. Hier braucht es die Freunde und Helfer meistens nur für die uneinsichtigen bzw. unaufmerksamen Lenker. Wie weit aber geht die Hilfsbereitschaft?
Besagter Schwager meines Grossvaters versorgte uns ja schon in Teil 1 mit Bildern aus den 40er bis in die 60er Jahre. Nun wagen wir uns an die 70er bis 90er Jahre.

Wohlstand macht fett. Auch Autos.
Es war einmal das Jahr 2030, im Wonnemonat Mai. Als Frau K. aus L. ihren Kleinwagen zwecks Shopping ins Parkhaus des Einkaufzentrums manövrieren wollte, bekundete sie Mühe. Das Passieren der Barriere beim Eingang passte noch. Den Wendel zum 2. Stockwerk brachte sie in Millimeterarbeit hinter sich. Beim Zielen in eine der wenigen Parklücken patzte sie aber: Blechschaden. Seufzend zückte sie ihr Handy, um über das mittels Scanning-App erfasste Kennzeichen an die Halteranschrift des beschädigten Nachbarautos zu gelangen.
Dieser Beitrag beinhaltet mehrheitlich Bilder von entfernteren Verwandten statt wie bis anhin von Vorfahren in direkter Linie. Die Mehrheit der hier gezeigten Vehikel stammen von einem Herrn welcher 1976 pensioniert wurde. Er wechselte seine Autos für die damalige Zeit recht oft und reiste auch mit Ihnen. Das verhilft uns zu spannenden zeitgenössischen Bildern.
Situation: In der Garage steht ein 20 jähriger Audi 100/A6 den Vater Staat gerne mal inspizieren möchte. Dazu ist Nachwuchs im Anmarsch. Jetzt stellt sich die grosse Frage was tun;
1. in den Audi investieren, ihn wieder für 2 Jahre „legalisieren“?
2. den alten Audi entsorgen und etwas neues kaufen?
Was sind die Vor- und Nachteile bezüglich Finanzen, Familientauglichkeit, Lust und sogenannter „Nachhaltigkeit?
Kennen Sie Due Diligence? Hmm, ist es ein Westernheld, eine Getränkemarke oder ein Rennfahrer? Weder noch. Es ist, kurz gesagt, das gebotene Mass an Sorgfalt respektive Vorsicht. Dabei ist es unerheblich, ob man eine Firma übernimmt, ein Haus kauft, seine Zukünftige auswählt oder, na klar, ein Auto kauft. Wer es noch elaborierter mag, kann auf den lateinischen Kollegen namens Caveat Emptor ausweichen. Und damit endet der linguistische Exkurs.

Der Weiße Riese – nicht im Schilf sondern Stoppelfeld. Hier noch mit 4-Gang-Getriebe
Wie bei fast jedem Auto nach einer gewissen Zeit eine Modellpflege, eine Auffrischung oder auch ein Facelift ansteht, haben auch wir unserem Blog ein neues Erscheinungsbild gegönnt. Nach gut einem Jahr haben wir einige Erkenntnisse sammeln können.
Mit der neuen Startseite wollen wir den Zugriff auf die Beiträge erleichtern und dem Blog ein neues, unverwechselbares Erscheinungsbild geben. Viel Spaß wünschen wir beim Lesen. Alle alten Beiträge sind selbstverständlich auf die gewohnte Art und Weise aufzufinden.
Wenn man Fredi Wagner heute in seiner Werkstatt in Rikon im Tösstal besucht, fühlt man sich in die 80er Jahre zurück versetzt. Seine Garage versprüht auf sympathische Art den Charme vergangener Tage. Es stimmt alles wie damals, auch die Zeit welche man sich für den Kunden nimmt. Eine Eigenschaft, welche in unserer schnellebigen Zeit in den meisten modernen Autohäusern zu kurz kommt. Hier geht man für den Kunden durchaus auch mal auf den Bruch (Schrott) um Teile zu organisieren. Aber es geht in diesem Artikel nicht nur um Wagners Werkstatt, sondern auch darum, wer er ist und was ihn mit unserem Hobby verbindet.