Reise von Denver nach LA im Winter Teil 3

Heute verlassen wir das Capitol Reef Resort in aller Frühe und vorallem… in aller Kälte. Wir haben bald gelernt wie das die Amis machen; aufstehen, schnell rausgehen im Schlafanzug, Motor starten, dann zurück ins Motel, Kaffee aufsetzen und duschen. In uns Schweizern sträubt sich alles dagegen, allerdings kann ich die Leute auch verstehen. Oft treffen wir in der off-season Arbeiter an, welche wohl für beschränkte Zeit an einem Ort sind um einen Job zu machen. Die müssen wohl eh schon den ganzen Tag frieren, verständlich wenn sie morgens den Cummins-Diesel anwerfen in ihrem Dodge Pickup um mindestens frühmorgens warm zu haben. Link zu Teil 1 und Teil 2

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Reise von Denver nach LA im Winter Teil 2

Die Nacht haben wir in South Fork, CO verbracht. Wer neu zugestiegen ist, dem sei erst die Lektüre von Teil 1 empfohlen. Hier fahren wir on the road again frühmorgens schon einmal weiter durch eine Schneelandschaft welche mystisch durch den Mond erhellt wird. Die 160er West ist selbst nachts sehenswert, die Strasse führt dem Wolf Creek entlang über einen kleineren Pass bis nach Pagosa Springs.

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Reise von Denver nach LA im Winter Teil 1

Den Westen Trumpaniens habe ich bereits zweimal intensiv bereist, allerdings ist das letzte Mal bereits wieder 10 Jahre her. Mit der Geburt der Kinder waren erstmal geographisch näher liegende Ferienziele angesagt. Ich wünschte mir schon lange, die Rockies im Winter zu sehen, den Schnee wie wir ihn in diesen Massen fast nur von Hollywood-Filmen kennen. Nur soviel vorweg, ich wurde nicht enttäuscht. Klar, man kann Amerika wie aktuell beliebt verfluchen aufgrund des Präsidenten oder weil man mal irgendwo auf einer Gratis-Newsseite was von einer Sammelklage gelesen hat. Mangelnde Intelligenz der Amerikaner wird so gerne ins Feld geführt wie Verbrauchsdiskussionen beim Erbklicken eines amerikanischen Autos. Wer aber den Amis und ihrem Land die gleiche vorurteilsfreie Betrachtung während seiner Reise zugesteht wie allen anderen Ländern, kann viel Neues entdecken. Richtigen Kaffee zum Beispiel, aber nicht nur.

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Turo – die Möglichkeit Ihren Traumwagen in den USA zu fahren

Die USA kann man im Ford Focus vom grossen Vermieter entdecken, muss man aber nicht. Denn das Land der herrlichen Strassenkreuzer und Muscle Cars mit einem Klassiker (alt oder neu) zu entdecken hat seinen ganz eigenen Reiz. Ermöglicht wird das durch Turo, einem App in welchem Private und Firmen ihre Fahrzeuge anbieten können. Mehrheitlich findet man darin zwar ähnliche Fahrzeuge wie den oben genannten Focus. Aber es finden sich ebenso viele Cabrios wie der neue Mustang, Sportwagen à la Corvette C7 oder auch Klassiker bis in die 60er Jahre zurück.

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US Car Suche – Teil 2

Da der erste Roadrunner, der besichtigt wurde nicht dem gewünschten Zustand entsprach, habe ich die Suche fortgesetzt und einen Wagen – diesmal aus dem Modelljahr 1968 entdeckt, der einen Besuch wert gewesen ist. „Same same but different“ könnte man beim ersten Anblick denken. Und so ist es auch. Der zweite besichtigte Plymouth ist ebenfalls ein 383er mit 4-Gang Schaltung im wunderschönen „B5 blue“. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf.

 

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Mit einer Schweizer 69er Corvette durch den Westen der USA Teil 2

Teil 2 – die Überfahrt

Während wir den Winter in der Schweiz aussassen, schwamm unsere Corvette langsam über den Atlantik und Mitte Dezember durch den Panama Kanal. Dank des Marine Tracking Tools und Webcams am Panamakanal konnten wir den Fortschritt live verfolgen.

schiff

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Mit einer Schweizer 69er Corvette durch den Westen der USA Teil 1

DRIVE! Diese 5 Buchstaben sind unserer Meinung nach die Essenz was den Besitz einer alten Corvette ausmacht.

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Das haben meine Frau Katja und ich schnell gemerkt, nachdem wir sie 2010 nach ein paar Jahren Suche endlich gefunden hatten. Ein feuerrotes 69er Convertible aus der Zeit als in USA der PS Krieg tobte. Anders als die typischen Konstruktionen verfügte die Corvette auch über ein Fahrwerk, das diese Bezeichnung wirklich verdiente. Einzelradaufhängung, 4 Scheibenbremsen, einen niedrigen Schwerpunkt und eine gute Gewichtsverteilung kombiniert mit einem butterweich zu schaltenden 4-Gang Getriebe waren damals Ingredienzen für einen echten Sportwagen. Die 350 PS unter der Fiber Glass Karosserie garantieren einen Fahrspass, den heutige Fahrzeuge irgendwie nicht mehr auf die Reihe kriegen.

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