Schon vor längere Zeit erschienen in dieser Serie Teil 1, 2 und 3 mit Sichtungen aus Argentinien. Aber auch Chile gibt genug her für einen eigenen Beitrag, sehen Sie selbst:

Eine Weisheit hat sich am vergangenen Wochenende einmal mehr bestätigt: Sulgen ist im Juni immer eine Reise wert. Zumindest wenn man vom amerikanischen Traum beseelt ist, oder zumindest den amerikanischen Traum der Fortbewegung lebt.
Fahrzeug: Chevy Pickup Scottsdale 1983
Teilnehmer: 3 Freunde
Ziel: Technikmuseen Sinsheim und Speyer, sowie die Altstadt von Speyer
Zeit: Samstag morgen bis Sonntag abend
Anforderung an Teilnehmer: leicht bis mittel verrückte Persönlichkeit

Der Ersatz unseres Audi 80 sollte grösser sein, aber trotzdem einen gewissen Fahrspass vermitteln. Vans waren trotz Nachwuchs im Vorhinein schon ausgeschlossen. Der Weg zum angekündigten Mercedes war aber alles andere als klar.
Nach einer für jeden Oldtimerliebhaber recht ausgedünnten Winterzeit fangen die schönen Sichtungen wieder an: die Lenker alten Blechs verschönern wieder die Innenstädte und Landschaften.
So oder ähnlich werden sich das die damaligen Erstkäufer des BMWs im Familienformat gedacht haben. Der 3er ist eher zu klein, der behäbigere, grosse 7er etwas für Vorstände oder Politiker.
„So ein wolkenloses Wetter hatten wir noch auf keiner autosleben-Ausfahrt. Danke Petrus.“ Das war mein erster Gedanke am Samstag morgen. Dass die Teilnehmer mit der Sonne um die Wette strahlten, erfreut natürlich des Organisatoren Herz‘.
Wieder einmal blicken wir zurück in ein leicht angeschimmeltes Heft. Wie jedes Mal ist natürlich die Werbung im Fokus, aber auch die systematische Zerstörung eines Audi 100 C1 um die Risiken von Panzern im Strassenverkehr darzustellen. Quelle: ADAC
Von L.A. durch die Mojave Wüste nach Las Vegas
Jetzt wurde es ernst. Unsere erste «richtige» Tagestour sollte uns nach Joshua Tree führen mitten in die Mojave Wüste. Unsere Corvette hat keine Klimaanlage und durch den dünnen Fiberglasboden heizen die beiden dicken Abgasrohre mit dem Getriebetunnel um die Wette. Gottseidank hatten wir unseren Jetlag liebevoll gepflegt. Wir waren um 5:00 schon auf dem Highway mit dem schön kühlen Morgenwind um die Ohren.