Die Supersportwagen haben in den letzten gut 10 Jahren etwas von ihrer Faszination eingebüsst. Das liegt daran, dass sie mittlerweile auch dank Vermietfirmen und Leasing zu verbreitet sind aber auch dank böser Fratzen und Klappenauspuffe bis runter in die Mittelklasse sich nicht mehr gleich abheben können vom Mainstream. Trotzdem verspürten wir den Reiz, auch einmal im Leben einen Hochleistungswagen zu fahren und zu spüren, ob uns das auch für längere Strecken gefällt. Die Amerikareise im Frühling 2023 bot die ideale Gelegenheit dafür. Neben den bekannten Marken solcher Fahrzeuge wie Lamborghini, Ferrari und Porsche gibt es seit den 50er Jahren den Volumenhersteller Chevrolet, welcher mit der Corvette immer eine eigene Variante eines Supersportwagens im Portfolio führt. Anders als die anderen erwähnten Marken ist die Corvette dank vieler Grosserienteile immer verhältnismässig bezahlbar in Kauf und Unterhalt geblieben. Eine Corvette wird in Europa gerne belächelt, was soll dieser LKW-Motor mit zwei Ventilen pro Zylinder denn gegen einen 911 ausrichten? Einiges, wenn man sich Rundenzeiten auf dem Ring ansieht. Nun geht es konkret um die C7, die zweitneuste Generation welche in den bezahlbaren Bereich rückt. Wir haben dieses Modell im Osten der USA auf gut 3500mls getestet und schätzen gelernt.
Archiv des Autors: marcrudin
Corvette, Südstaaten und Neuengland Teil 5 – Connecticut, Fähren, New Jersey und Delaware
Wie versprochen folgen jetzt hier erstmal einige Bilder aus dem Larz Anderson Automuseum welches wir am südlichen Rand von Boston entdeckten. Wir waren baff, wie europalastig der Mix der Ausstellungsstücke ausfällt. Im Erdgeschoss stehen mehrheitlich europäische Rallyeautos, im Untergeschoss die alten Autos des Herrn Larz von damals.
Corvette, Südstaaten und Neuengland Teil 4 – New York City, Vermont, New Hampshire, Maine und Boston
Heute gehts los nach New York City! Eine riesengrosse Stadt die jeder vom Hören kennt, sei es von Modelabels, Musik, Filmen von Woody Allen… auch wer gegen Amerika ist, nach NYC wollen sie alle mal, habe ich gemerkt. Man sagt aber auch, es gibt die USA und NYC. Nun gut, versuchen wir das mal zu ergründen. Wie es auch nur in dieser Region üblich ist, machen wir Park’n’Ride und lassen unseren Chevy am Bahnhof Rhinecliff stehen.
Corvette, Südstaaten und Neuengland – Teil 3 mit Kentucky, West Virgina, Pennsylvania und New York
Für mich haben nicht nur die Autos sondern auch die Züge in Amerika etwas faszinierendes, wie sie über Hunderte, ja Tausende von Meilen zurücklegen für den Personen- und Gütertransport. Von den Palmen Floridas bis hoch in den Glacier National Park in den Rockies zum Beispiel. In Bowling Green gibt es ein sehenswertes Museum zur Bahngeschichte der Region (Führung unbedingt dazubuchen!).
Corvette, Südstaaten und Neuengland – Teil 2 mit North Carolina, Tennessee und Kentucky
Am nächsten Morgen möchten wir beizeiten südwärts stechen, machen aber noch in Roanoke einen landestypischen U-Turn; ich habe eine offene Feuerwehrhalle erblickt und möchte meinem Nachbar mit einem US-Feuerwehr-T-Shirt eine Freude machen. Auf unsere Nachfrage hin werden wir spontan eingeladen, die Wache am Sonntag Morgen um 7 am anzuschauen, was wir natürlich gerne annehmen.
Corvette, Südstaaten, Neuengland – ein kleiner Reisebericht
Nach unserer tollen USA-Reise im 2019 war für Silvan und mich klar, das machen wir nochmals sobald es mit Corona wieder möglich ist. Länger haben wir uns mit der Frage beschäftigt, welche Ecke der USA oder gar Kanadas wir bereisen möchten. Da ich von den Staaten schon einiges gesehen habe, war mir wichtig, dass auch Silvan auf seine Kosten kommt. Wir beschlossen, dieses Mal die Ostküste zu erkunden und haben spontan Washington als unseren Ausgangspunkt gewählt. Da wir unser Auto via Turo gemietet haben, brauchten wir sowieso dieses Mal den selben Start- und Endpunkt. New England kannte ich schon etwas siehe hier. Nun aber planten wir, erstmal von DC aus Richtung Süden zu stechen um die nördlichen Südstaaten zu erkunden und danach in einem Bogen durchs Hinterland hoch bis nach Maine zu fahren. Am Freitag 12. Mai (oder natürlich may 12th 2023) war es soweit und wir trafen uns am Zürcher Flughafen nachdem wir uns von unseren Liebsten verabschiedet haben. Da der Kaffeegenuss in Amerika erfahrungsgemäss zwischen brauner, nervös machender Brühe und top Espressi vom Barista schwankt, haben wir uns in Kloten in Sichtweite unserer United Maschine (die als Veteran eingelöst werden könnte, sprich die 30 Jahre auf dem Buckel hat) zur Sicherheit noch einen guten Espresso gegönnt.
Bericht der 23er Saisoneröffnungsfahrt
Am 01.04. war es endlich wieder soweit, die Saisoneröffnungsfahrt 2023 stand vor der Tür. Nur Petrus hatte noch kein Einsehen, die Schleusen wurden immer wieder geöffnet und die Sonne sah man auch eher in den Gesichtern der Teilnehmer als am Himmel. Aber fertig lamentiert, wir wohnen in der Schweiz, es ist April, da gehört dieses Wetter zum guten Ton.
Zu Besuch bei Schwendi Cars GmbH in Aadorf
Drei Brüder gründen eine Garage und bieten dank ihrer unterschiedlichen Ausbildungen das gesamte Paket für den Autofahrer; von Werkstatt über Carrosserie bis zur Lackiererei. Das hat mich neugierig gemacht, schliesslich kennt man Firmen von mehreren Brüdern eher von früher „Autowerkstatt Gebrüder…“. Die Rede ist von „Schwendi Cars GmbH“ in Aadorf, 2019 gegründet, befindet sich das Team im 4. Jahr seit ihrer Gründung. Weiterlesen
BMW oder VW T1? DS oder Studebaker?
Das sind Fragen, welche sich die wenigsten Oldtimerliebhaber stellen. Die meisten wissen genau, für welche Marke, welches Herkunftsland oder welche Art von Autos sie sich interessieren. Wer jedoch dieses Jahr wieder bei der Oldtimerspendenaktion mitmacht, kann das Los entscheiden lassen. Und wer weiss, ob Sie sich im besten Auto der Welt (W116 Mercedes) oder mit einem Triumph TR6 nächstes Frühjahr an der Eisdiele zeigen? Wir möchten hier kurz die Preise vorstellen und natürlich auch zeigen, wie Sie dabei sind und sich und anderen damit etwas Gutes tun können. Wie immer sind die Kommentare vom Autor persönlich abgeschmeckt. Weiterlesen
Gran Turismo nach italienischer Art – Alfa GTV6 2.5
Wo sind sie hin, die schönen Reisecoupés? Immer mehr Hersteller liessen die Produktion ihrer grossen Coupés auslaufen, SUVs wünsche der Kunde oder wenn’s unpraktisch sein muss, dann bitte richtig, zweitürig mit abnehmbaren Dach, soll cooler wirken so ein Cabrio. Da fielen die eleganten, schnellen Coupés der schon etwas länger jungen DINKS (doppel income no kids) durch die Maschen. Die Nachfrage wurde immer kleiner, da die heutigen DINKS ja zweimal im Jahr auch noch ihr E-Bike transportieren möchten und sie oft auch im Laufe der Zeit aus unerklärlichen Gründen eine starke, nicht auskurierte Verstauchung ihres Geschmackgefühls erleiden mussten. Daher fährt diese Zielgruppe jetzt oft SUV und/oder Cabrio. Das Cabrio kann ja nun wieder nicht alleine als Auto dienen, denken Sie nur an die Winter… Zurück zum Coupé, früher boten einige Hersteller gut motorisierte Reisecoupés; Audi das Coupé GT 5E, später auch mit V6 im Nachfolger, BMW eine halbe Klasse darüber das 6er Coupé, General Motors sowohl den Camaro als auch den Firebird, Mercedes den C123, Opel den Monza und Ford den Capri der mit grösserem V6 durchaus als Gran Turismo Coupé mitspielen konnte. Ein verhältnismässig kleiner Player war Alfa, welcher in diesen Markt den GTV einbrachte um sich auch ein paar gutverdienende Kunden zu sichern. Mit einem besonderen Schmankerl wollte man den fahrspassorientierten Teil dieser Kundschaft ansprechen; Dank des Transaxle-Getriebes bot der heckgetriebene Alfa eine ideale Gewichtsverteilung für schnelle Kurvenfahrten. Heute darf ich Ihnen sogar einen GTV6 2.5 präsentieren, sprich den GTV mit alfaeigenem V6-Triebwerk.









