RAM, Südstaaten und Mittelwesten Teil 5 von Kansas über Missouri, Illinois, Kentucky, Tennessee, North Carolina und West Virginia zurück nach Virginia

Das Aufstehen fiel uns nicht so leicht, die Nachwirkungen des Kansas-Festes waren doch noch spürbar. 😉 Heute planen wir den Dreistaatenpunkt von Oklahoma, Missouri und Kansas zu besuchen. Ebenfalls steht Joplin und dort ein Besuch unseres Quizmasters in seiner Werkstatt sowie Galena KS an der Route 66 auf der Liste. Danach möchten wir noch ein paar Meilen nach Osten fahren, damit die Restfahrstrecke an den anderen Tagen nicht zu gross wird. Der Tag beginnt regnerisch und kühl.

Ein neuer Staat auf meiner Sammelliste; Missouri

Zwei mässig hübsch gemachte Herren auf dem 3 Staatenpunkt.

Aufgrund des noch immer regnerischen Wetters entschliessen wir uns, erst ins grössere Joplin zum Frühstück zu fahren. Auch dieses Mal wieder ein Volltreffer inklusive schöner Wand gegenüber der Strasse.

Nach dem Frühstück fahren wir zur Werkstatt unseres Quizmasters von gestern abend. Er verkauft Car-Hi-Fi Komplettlösungen und dieser California-Look-Käfer steht in seinem Showroom. Nach einem Gespräch erkunden wir die Stadt und ihre Route 66 Spuren. Er empfiehlt uns auch zurück nach Kansas nach Galena zu fahren, da dort die Autos aus dem Film „Cars“ zu bestaunen sind.

Aus der Kategorie „schöne Wandbilder in Amiland“ hier zum Thema Route 66.

Die Bilder täuschen etwas aufgrund des tristen Wetters, aber Joplin MO ist ziemlich gepflegt für eine Midwest-City.

Auch dieser Cadillac passte ins „alt aber gepflegt“ Raster.

Zur Stärkung brauchten wir mal wieder einen Smoothie im XL-Format, für XXL sind wir noch zu schlechte Migranten.

Wieder mal was von früher in einem alten Schaufenster.

Die vorher getätigte Aussage gilt nicht für die station von Joplin, die hat, so steht zu vermuten, auch schon bessere Zeiten gesehen.

Ein weiteres Relikt aus den 90ern im recht guten Zustand, ein Pontiac Bonneville, ein amerikanischer BMW.

Die Fahrt über die Staatengrenze zurück aber dieses Mal nach Galena KS war nicht weit und hatte sich gelohnt; die Rte 66 Schmückung war absolut sehenswert und den kurzen Umweg auf jeden Fall wert.

Bei so wenig Verkehr sind Stosstangen wirklich zu vernachlässigen. 🙂

Das hier ist wohl die berühmteste Abort-Anlage Amerikas und die einzige, in der Hochzeiten durchgeführt werden… Wir haben uns gerne fotografieren lassen als gute Touris! 🙂

Kleine Insipriation für mich als Kennzeichensammler… es gäbe durchaus noch Ideen… 🙂

Ein älteres Paar hat ein tolles Café im Ort, die Tip-Schachtel fanden wir fotografierenswert.

Wir übernachten in Cassville MO, leider etwas ausserhalb, die Route bis ins Zentrum geht teilweise der Hauptstrasse ausserorts entlang. Aber die Leute fahren mit schönem Abstand an uns vorbei, das hätten wir als Fahrradfahrer auch gerne in Europa. Der Chevy unserer BBQ Station ist gut gebraucht, man sieht das im Hügelland von Missouri wieder öfters gesalzen wird.

Ein spannender Hinterhof auf dem Heimweg…

Heute folgt ein Fahrtag, an dem wir ganz Missouri durchqueren werden und abends in einem neuen Staat übernachten werden; Illinois direkt am Ohio River. Das Foto zeigt ein klassisches Motelfrühstück, i.O. zum Ernähren, mehr aber auch nicht. Daher decken wir uns erst im Ort mit gutem Kaffee ein und fahren die ersten Kilometer gen. Osten, natürlich Überland.

In Theodosia ist es Zeit für bräunlichen Nachschub. Das beschliessen wir, nachdem ich bei einem Post Office gestoppt habe und wir gegenüber ein Café erblicken.

Am Ende des Ortes geht es über einen Seitenarm des Bull Shoals Lakes.

Ich liebe Nebenstrassen, hier auf der 551 beim Bridges Creek Nähe Udall.

Da gewisse Mitreisenden diesen Halt als Gelegenheit zum Austreten nehmen, habe ich genug Zeit die Ruhe des Ortes zu geniessen und etwas zu fotografieren.

Pferdefotos waren heute das Thema, da ich meinen Töchtern noch kein Gaulbild liefern konnte. In Caulfield 😉 finden wir ein Gaulfeld und fotografieren den neugierigsten Bewohner gerne.

Diese lauschige Nebenstrasse ist die Zufahrt zum kleinen Grand Gulf State Park. Diesen besuchen wir heute komplett alleine 🙂

Der erste Rundgang ist zum Besichtigen, der zweite Rundgang nach dem Picknick dient der körperlichen Ertüchtigung im Laufschritt.

Typische Landstrasse in Missouri, erinnert etwas ans Burgund. Passend zur hügeligen Überlandstrasse mit langen Geraden wurden wir länger von einem LKW „gejagt“ mit ca. 70-80mph, was uns im Gespräch auf Spielbergs Erstlingswerk „Duell“ brachte, wo ein Durchschnittsami in seinem Plymouth Valiant mit einem LKW-Fahrer eine Feindschaft aufbaut. Wir beschliessen, uns den Film abends anzusehen.

Am späteren Nachmittag treffen wir in Illinois ein.

Jeder Blog braucht heutzutage Katzenbilder um noch „dabei“ zu sein. Nein Quatsch, diese Kätzchen warteten auf Einlass bei einem B&B, leider hatte es für uns aber keinen Platz mehr.

So fuhren wir weiter bis zur Fähranlegestelle „Cave-in-Rock“ um für den nächsten Morgen gleich startklar zu sein. Die Lodge hier bot schöne Häuschen mit Blick auf den Ohio River rüber nach?

Dem Staat mit dem Motto „United we stand, divided we fall“

Kentucky 🙂

Etwas unheimlich war’s uns ja schon abends am Ohio River. Es kreuchte und fleuchte rundherum und es war unklar, was es für Viecher waren. 😉

Voilà, wie versprochen:

Heute „klappern“ wir erst zwei Highlights in KY ab, den Mammoth Cave N.P. sowie das Corvette Museum und fahren dann weiter nach Nashville für einen Countryabend.

Erstmal heisst es anstehen um über den Ohio River übersetzen zu können. Die Fähre ist gratis und wird zügig bedient.

Hier bleibt man sitzen während der Überfahrt, daher nur gibt es nur Bilder welche irgendwie vom Auto aus entstanden.

Kentucky empfängt uns auch mit Regen.

Daher geniessen wir erstmal einen Morgenkaffee im Antique Store.

Im „Mammoth Cave National Park“ angekommen, kaufen wir gleich Tickets für die Höhlenbesichtigung. Nach etwas Souvenir Shopping, begeben wir uns nach draussen zu unserem Gruppentreffpunkt. Als Transportmittel dienen grünlackierte Schulbusse. Selbstverständlich laufen alle im Leerlauf, der Umwelt zuliebe aber mit „alternative gas“. 😀

Für die Amis ist es Kindheitserinnerung, bei uns vielleicht Kindheitstraum, mal im Schulbus mitfahren zu können. 🙂

Die Höhlen lohnen sich wirklich. Es ist aber erstaunlich, während die Adelsberger Grotten in Europa mit Zug erschlossen sind, wird es in den Gängen in Amerika ordentlich eng!

Die Führung gibt Hunger, so fahren wir zum Corvette Museum in Bowling Green KY und essen erst mal etwas. Vor dem Restaurant ist die Selbstabholerhalle wo gesetztere Herren ihre Corvette abholen und ein paar hundert oder tausend Meilen nach Hause fahren.

Für mich war es die zweite Besichtigung nach 2023, das Museum ist aber immer einen Besuch wert.

Eines der Modelle, die damals in das Loch gefallen sind, dass sich in der Haupthalle auftat.

Gleich neben dem Museum befindet sich ein Oldtimerhändler. 2023 hatte dieser Ferien, jetzt war eine Besichtigung möglich. Das Angebot an domestic vintage cars war ziemlich breit.

Für mich als Valiantfahrer stach dieser sehr gepflegte Florida Sheriff Valiant heraus. Für $15k wäre man hier dabei.

Wir fahren weiter nach Nashville, die Staatengrenze nach Tennessee ist nicht weit südlich von Bowling Green.

Unser Hotel befindet sich downtown, zum ersten Mal sogar mit Valet Parking.

Am Anfang des Ausgehabends herrscht noch Tageslicht und wir sehen noch aus wie durchschnittliche Touristen.

Aber wir arbeiten daran, gut Ding will Weile haben.

Wie der geschätzte Leser sieht, hat sich das Outfit von basic bereits etwas erweitert.

Wir haben aber noch Potential. Steffen bleibt bei seinem Chinahut, er kaufe erst etwas, wenn er einen Ami habe. Notiz im Nachhinein, im Juni kauft er sich einen Chevy Camaro. 😉 Wir sind gespannt auf seine Einkaufstour in Nashville.

Ich arbeite fleissig daran und habe bereits unten und oben ein upgrade gebucht. Der vernünftige Schwob Timo wird ebenfalls unvernünftig und kauft sich noch boots. 🙂 was des wieder koscht…

Unterschiedlicher Durst aber chic sind sie beide finde ich!

Leider dürfen wir gleich testen, ob das neu gekaufte Leder wasserdicht ist. Es ist tadellos wasserdicht.

Der Trump Fanbus ist auch da.

Heute bleiben wir im Staat, fahren aber deutlich ostwärts in die Touristenregion rund um Pigeon Forge. Dort war ich 2023 ebenfalls, eine schöne hügelige Landschaft mit den Smokey Mountains im Hintergrund, sehr ländlich geprägt aber in Pigeon Forge ein bisschen Disneyland.

Sowas steht 2026 im Valet Parking :-), angereist von New Jersey!

Von den drei Stunden Autobahnfahrt habe ich keine Bilder, daher machen wir gleich am Mittag weiter in Wears Valley TN. Da habe ich ein Coffee House, das mir in Erinnerung blieb und wir heute wieder besuchen.

Friedliches Kaffeeschlürfen bei schöner Aussicht und immer mal wieder etwas auf die Ohren…

Nach etwas sein, geniessen und Kaffee schlürfen planen wir den weiteren Tag. Ein Pickup hat durchaus seine Vorteile:

Wir besuchen den nördlichsten Teil des Smokey Mountain Nationalpark und machen zwei kleine Wanderungen/Joggingtouren von zwei verschiedenen Parkplätzen aus.

Verwunschener Wald

Was man so alles im Wald etwas abseits des offiziellen Weges entdeckt…

Dieser hübsche Bursche lief wacker vor uns über den Weg, er kam von rechts.

Da wir schon beizeiten im Hotel in Pigeon Forge eintrafen, machten wir vor dem Abendessen noch eine Joggingrunde. Birds share the road…

Rund um unser Hotel standen aber auch sonst noch attraktive Muskelautos, sowohl einen Pontiac GTO wie auch ein Camaro direkt unter unserem Zimmer.

Pigeon Forge ist ein kleines Florida in Tennessee mit viel Bespassung für die ganze Familie.

Auch Dolly Parton hat einen Freizeitpark hier. Die hier erwähnte „Imagination Library“ ist Dollys Programm gegen Analphabetismus der Heranwachsenden.

In diesem schönen Diner essen wir und werden von einem Rumänen bedient, der es auch mal geniesst zumindest mit mir französisch zu sprechen.

Heute steht ein grösserer Fahrtag auf dem Programm, Ziel ist, noch eine Nacht in West Virginia zu verbringen.

Ich bringe meinem Nachbarn gerne Feuerwehr T-Shirts aus Amiland heim. Da wir bis jetzt noch nicht erfolgreich waren, versuchen wir es in Sevierville nahe Pigeon Forge. So ergibt sich schon nach 10 Minuten die erste Pause. Wie immer sind auch hier die Feuerwehrmänner sehr nett und hilfsbereit.

Die weitere Fahrt führt uns über einen kleinen Pass, auf dessen Passhöhe die Grenze nach North Carolina sowie ein antique shop liegen.

Zu dessen Angebot gehört auch dieser angezählte Chevy Blazer.

Die weitere Fahrt führt uns erneut nach Little Switzerland NC, da es allerdings so richtig schüttet, gibt es keine zeigenswerten Bilder davon. Daher geht die Bildergeschichte erst mit der Welcome-Tafel von West Virginia weiter.

Natürlich gibt es auch heute abend eine Joggingrunde, das ist die automobile Ausbeute davon.

Dieser Tag steht ganz im Zeichen von West Virginia und eines seiner touristischen Highlights; die diversen Dampfbahnen. Abends möchten wir nahe Washington sein um am letzten Tag noch maximal eine Stunde fahren zu müssen.

Natürlich begleitet uns auch heute ein guter Kaffee.

Die Cass Scenic Rail Road ist sogar ein State Park. Es macht Spass, mit wieviel Engagement diese alte Bahn betrieben wird.

Typisch WV ist hier vieles alt und bräuchte viel Arbeit… Aber Charme hat die ganze Sache hier sehr!

Als krasses Gegenstück hat mir dieses Bild mit dem neuen Challenger sehr gefallen.

Diese Fabrik ist seit Ende der 50er geschlossen und brannte wohl 1982 ab, es schaut immer noch aus wie damals. 🙂

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, das Gelände etwas zu erkunden. Nur in die Höhe habe ich mich nicht getraut. 🙂

Am letzten Tag geht es nur noch die letzten Meilen Richtung Dulles Flughafen. Da wir erst am Nachmittag fliegen, starten wir den Tag mit einer Joggingrunde, frühstücken gemütlich und besichtigen danach das imposante Flugzeugmuseum in Flughafennähe.

So ein Unipark ist etwas Schönes und bietet sowohl Natur als auch sportliche Ertüchtigung.

Das Steven-F.-Udvar-Hazy-Center kann ich jedem Luftfahrtinteressiertem sehr ans Herz legen. Von der Raumfähre bis zu 2. Weltkriegsfliegern inklusive dem Atombombenbomber ist hier sehr viel zu sehen.

Mit diesem Helikopter hat Ross Perro Jr. als erster Mensch die Welt umrundet in den 80er Jahren.

Das Abgeben des Mietwagens ging rasch vonstatten, nur hatten wir Mühe, unseren tollen RAM abgeben zu müssen. 🙂 Im Airside Bereich des Flughafens gab es noch einen letzten Burger und ein letztes Bier. Damit geht eine sehr interessante und schöne Reise zu Ende.

Als letztes Bild füge ich hier noch unsere amerikanische Getränkesammlung hinzu.. Florida’s Natural für den Start in den Tag, Cola during day, Bourbon für abends und Listerine für die Mundgesundheit. Dazu natürlich immer Wasser aus billigst-PET-Flaschen. 🙂

Kommentar verfassen

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..