Zum ersten Teil bekam ich eine sehr gute Rückmeldung; eine Karte der ganzen Reise fehle als Übersicht. Ich habe hier nun die ganze Reise mit einer Farbe pro Tag eingezeichnet. Start und Ziel waren der Dulles Flughafen bei Washington DC.
Nun aber geht es los mit dem zweiten Teil. Wir haben in Plymouth, North Carolina, übernachtet und sind zeitig weitergefahren. Das erste Ziel war Washington, NC. Ja, die Amis pflegen gute Namen mehrfach zu verwenden. Dabei hätten wir doch in old Europe noch so viele schöne Namen, die noch auf eine Kopie warten… Egal – nach Washington zog uns die Lust auf einen guten Kaffee. Davor aber hielten wir noch bei einem Walmart um unseren Zwischenverpflegungsvorrat aufzufüllen und ein Tetra Pack „Florida’s Natural“ zu kaufen. Das ist meines Erachtens der beste Orangensaft in Amiland. Auf dem Walmart Parkplatz durften wir noch diese seltene Schönheit in freier Wildbahn bewundern: einen Pontiac Aztek. Apropos wundern, es ist kein grosses Wunder, dass sich Pontiac mit einem solchen Produktportfolio nicht durch die Krise 2008 mogeln konnte…
Heute fahren wir von Plymouth via Washington NC nach New Bern. Wir kennen die Stadt aus Nicholas Sparks Roman „der Weg zu Dir“ bzw. in englisch „the return“. Sowohl im Roman als auch auf Google wird die Stadt als besonders hübsch und unamerikanisch beschrieben. Da wird der Schweizer in mir neugierig, nachdem wir ja Berlin MD schon in Teil 1 besucht haben.
Die Coffee Houses sind alle so schön gestaltet, dass es jedes Mal eine Freude ist, ein neues zu entdecken. Washington NC verfügt über ein besonders schönes Exemplar mit einer typischen Südstaatenzutat vor dem Gebäude.
Solch tolle Schaukelstühle hatten wir aber nur hier, ich konnte mich kaum mehr lösen. 🙂
Wir können ja etwas englisch aber als ein alter Mann mit seinem schon länger vom Band gelaufenen Ford F150 zu uns fuhr, der alte V8 im Leerlauf vor sich hin brabbelte und er uns irgend etwas über den Kaffee hier fragte, waren wir alle drei komplett überfordert. Zum Glück half uns eine junge Frau. Sie meinte danach, „that’s a old local, they’re hard to understand“. Einverstanden!
Und hier noch die Aussicht vom Schaukelstuhl, so eine Amikreuzung in den Südstaaten bietet am Wochenende immer Unterhaltung für Ohr, Auge und Herz. 🙂
Zuerst wollten wir in New Bern auf einem städtischen Touriparkplatz parkieren. Allerdings überforderte die lokale Onlinebezahlseite sogar unseren mitreisenden Informatiker, hier scheint New Bern dem Original gut nachzueifern. Auch unsere Beamtenkapitale in der Schweiz ist für teure und erfolglose Programme berüchtigt. Wir fanden aber kurz danach einen Gratisparkplatz. Jetzt ist uns auch klar, warum der Touriplatz fast leer war…
Das Wappen ist mit unserem Berner Wappen fast identisch. Einziger Unterschied; das Amiviech ist geschlechtsneutral ausgeführt, während Bern ein Männchen ziert. 🙂
Anscheinend werden schön gestaltete Wände nicht von Schmierfinken „verschönert“. Es scheint, als sei auch hier wie in Berlin MD die Kopie lebenswerter als das Original. 🙂
Warum macht man bei uns nicht solche Wände mit durchaus wertvollen Anregungen?!? Ahja, siehe oben, die Halbwertszeit wäre nach dem Eindunkeln abgelaufen.
Jetzt aber genug gelästert über die Heimat und wenden wir uns wieder der neuen Bärenstadt zu.
Ein ungewohntes Bild; ein Südstaatenhaus mit der Stars’n’Stripes Flääg und der Berner Fahne.
Leider sieht man in Europa fast mehr AMC-Produkte als in Amerika. Aber dieser AMC Pacer hat unser Herz für Skurriles doch erfreut.
In diesem Eckhaus wurde im 19. Jahrhundert „Pepsi“ erfunden. Da wir die Reise durchs „kleine, ländliche“ Amerika planen, passt das wunderbar, dass wir das Pepsi-Geburtshaus im Landstädtchen New Bern statt Coca Cola in Atlanta besuchen.
Uns europäischen Touris wurde auch aktiv angeboten, ein Bild von uns hinterm Tresen zu machen. Ja immer gerne 🙂 Dabei möchte ich erwähnen, wie interessiert und hilfsbereit die Amis sind, wenn Touristen aus Europa auftauchen.
Der Deutsche hilft dem Schweizer, trotz Wind, die Fahne der Heimat abzulichten 🙂
Ein Souvenirladen hatte noch einen kleinen Flea Market. Und da staunten wir nicht schlecht, als wir alte Schweizer Küchengeräte im Angebot vorfanden.
Als wir den Laden verliessen, erblickte ich dieses Kennzeichen. Fun Fact dazu ist, dass der oben erwähnte Roman unter anderem von der Honigbienenzucht handelt.
Ein paar Fuss weiter stand dieser Dodge Dart. Ich mag solche absolut fahrbereiten aber doch über Jahrzehnte gebrauchte Autos sehr. Für mich ist das ehrliche Patina ohne verwahrlost zu wirken.
Wir brachten unsere Einkäufe zurück zum Auto, damit wir nicht mit vollen Taschen zum Zmittag in einem Restaurant aufkreuzen mussten. Denn diese sehenswerte Stadt machte uns hungrig. Es war richtig schön warm und wir hatten doch einiges abgelaufen und gesehen. Wir hatten Glück, genau zu dieser Zeit ertönte das bekannte US-Hupen einer Lok. Schon bald wurde unser Innehalten belohnt. Die Schienen führen übrigens etwas weiter rechts des Bildes direkt in die Hauptstrasse, so wird der US-Güterzug zur Strassenbahn. 🙂
Auf dem Weg zum Restaurant fanden wir noch diesen gepflegten Antique Shop. Solche Läden kann ich den geschätzten Lesern sehr ans Herz legen. Wer ein Herz für alte Dinge hat, kommt hier aus dem Schauen und Staunen kaum mehr raus. Oft sind die Hallen riesig und irgendwann ist man fast nicht mehr fähig, das Angebot noch aufzunehmen. Wir fanden aber über die ganze Reise verteilt doch ein paar schöne Trouvaillen. Unter anderem wird T’s Barbecue in Wil in Zukunft über ein „EXIT“-Schild verfügen. Und meine Garage ziert nun ein US-Schild aus Panama, da kommt man auch nicht jedes Jahr vorbei. 😉
Poppy’s bot eine gepflegte Atmosphäre und innovative Südstaatenküche, empfehlenswert.
Für US Verhältnisse ist das Haus und der Innenraum schon altehrwürdig.
Irgendwie schon speziell aber auch toll, ein heimisches Wappen so selbstverständlich auf der anderen Seite des Atlantiks zu sehen.
Kaum brechen wir in New Bern auf, beginnt der Regen. Zum Glück finden wir unterwegs ein Coffee House mit überdachten Schaukelstühlen, allerdings hat dort der Regen schon wieder aufgehört. Aber man weiss ja nie, was die Regenwolke noch so vor hat. 🙂
Auf dem Parkplatz unseres Motels in Dunn bietet sich mal ein Grössenvergleich an zwischen dem aktuellen Ram und dem aktuellen Mustang der Generation 7. Das zeigt, dass der doch für unsere Verhältnisse relativ grosse Mustang drüben fast unter Kleinwagen geht.
Beim Abendspaziergang schoss ich diesen Schnappschuss, es fehlt noch ein Cowboyhut und ein Pickup sowie ein burgerverzehrender Ami, dann hätten wir alle Klischees.
Die Eichhörnchen sind im Osten stark verbreitet, allerdings so Mutige wie diesen Kollegen sah ich bis jetzt nie.
Hier noch ein Bild für die Leser des Mustang Gen7 Forums. 🙂
Auf der morgendlichen Joggingrunde sahen wir eine hübsche Südstaatenvilla die das General William C Lee Airborne Museum beheimatet.
Diese Villa mit einem interessanten Fuhrpark ist hingegen in privater Hand.
Nochmals ein Klischeebild, ein Amischulbus der den obligatorischen Halt macht vor einem Bahnübergang.
Diesen Rabbit sahen wir in einem Vorgarten, er fühlte sich nicht sonderlich gestört durch die neugierigen Touristen aus old europe.
A propos old und europe, ein paar Strassen weiter fanden wir diverse VW T3 Vanagons vor einer Werkstatt namens „Transporter Werks“
Wir bekamen eine kleine Führung durch die Hallen, beeindruckend was da alles entsteht. (natürlich ohne TüV/MFK Spassbremsen). Lustigerweise importierte sich der Werkstattleiter für den privaten Gebrauch diesen Golf II aus Deutschland. Natürlich sei nicht mehr das Serienaggregat verbaut. Wir können es sehr gut nachvollziehen. 🙂
Übrigens werden hier auch gerne Subaru-Motoren verbaut. Amerikas Strassen und Verkehr sind auf eine gewisse Leistung ausgelegt. Das liegt zum Einen an der Topographie aber auch an den auf den Highways und Interstates gefahrenen Geschwindigkeiten. Auch LKWs fahren gut und gerne 70mph und viele Autos haben einiges an Punch um zügig Lücken nutzen zu können.
Natürlich sind die Vanagons alle beneidenswert gut ausgestattet wie damals fast alle deutschen Erzeugnisse in Amiland.
Heute fahren wir von Dunn NC zum Raven Rock State Park für eine Wanderung und danach weiter zum Richard Petty Museum. Auch das Mustang Museum von North Carolina nehmen wir noch mit auf den Weg und fahren heute etwas mehr in die Hügel der Appalachen und noch über die Staatengrenze nach South Carolina.
Ich bin für einen lieben Nachbarn, der Feuerwehrmann in der Schweiz ist, in Amerika immer auf der Suche nach Feuerwehr T-Shirts. Auf der Fahrt nach Dunn sahen wir auf einmal dieses orangene Feuerwehrauto in Campbell. Praktischerweise war gegenüber gleich ein Kaffee, da wäre es eine Sünde gewesen, weiterzufahren.
Beim Fragen nach T-Shirts kamen wir mit einem Nachwuchsfeuerwehrmann ins Gespräch und bekamen auch gleich eine Führung. Wir haben die freundliche und offene Aufnahme sehr geschätzt und durften viele Fragen stellen. Die Farbe ist übrigens eine Hommage an die lokale Universität.
Gleich nebenan war noch ein privater Schrottplatz, natürlich ist uns das ein Bild wert.
Unser junger Mitreisender wollte sich unbedingt mit diesem Mitsubishi Eclipse ablichten lassen. Erst habe ich rumgenörgelt, wer sich denn für eine abgeranzte Plastikreisschüssel interessiert. Bis ich mich selbst dabei ertappte, meinen Horizont etwas arg einzuengen. Man(n) muss immer offenbleiben für Chancen, mehr zu erfahren über Dinge, die sonst in der eigenen Blase nicht vorkommen würden.
Der Raven Rock State Park erregte mein Interesse aufgrund seines Namens. Google Maps bot genau dieses Bild mit dem riesigen Felsen. Als wir sahen, dass man sich diesen Blick mit einem gut stündigen Marsch verdienen muss, war uns klar; das ist genau unser Ding.
Dieser Felsen ist direkt an einem kleinen Fluss. Die Gegend ist bereits etwas hügelig, da bringt uns das feuchtwarme Südstaatenklima auf unserer kleinen Wanderung bereits ordentlich ins Schwitzen.
Da kann ich nur meine Tochter zitieren: „echt??“
Auf dem Rückweg haben wir noch etwas mehr Wildlife als den Standard* gesehen.
*dieser umfasst vorallem Eichhörnchen, Hasen, Vögel aller Arten inkl. Thanksgiving-Truthähnen aber auch Waschbären, Füchse etc.
Auf dem Parkplatz stand dieser 90er Jahre Buick, für mich ein tolles Jahrzehnt in Amerika. Die Autos wurden sparsam und blieben erstaunlich zäh trotz kleinerer Motoren. Wer günstig einen Ami fahren will, liegt mit so einem Strassenkreuzerchen auch heute noch richtig.
Wer kennt Richard Petty? Kurzfassung; er war ein sehr erfolgreicher Rennfahrer und ist eine amerikanische Ikone. Er ist aber auch ein guter Geschäftsmann und bietet in seinem Museum auch eine angeschlossene Werkstatt für leistungsverwöhnte Kundschaft.
Wie man an diesen Exponaten sieht, hat Petty seine Karriere früh gestartet und durfte auch mit Strassenkreuzern Rennen fahren bevor die Muscle Cars aufkamen.
Pettys Frau fuhr mit ihrem Station Wagon zu unzähligen Rennen, fürs Museum wurde es noch mit etwas „Cars“ Stuff verziert.
Der Superbird von Plymouth.
Die „Legendary Garage“ hatte spannende Objekte, leider ist dieser Teil nicht öffentlich, wir haben uns nur verlaufen 🙂
Dies ist die Garage, in welcher Petty senior seine ersten Autos rennfertig machte.
Und hier wuchs Richard Petty auf, schön dass so eine Legende ihre Wurzeln und ihr lebenslanges Wirken an einem Ort behielt.
Da sieht man den Herrn noch, daneben steht wohl ein Fan.
North Carolina bietet Autofans unglaublich viel. Nach Pettys Museum fuhren wir in Richtung Charlotte und besuchten das Mustangs Owner’s Museum. Dieses Museum hat mit ausgenommen von wenigen Dauerexponaten grundsätzlich immer private Autos in der Ausstellung. Diese wechseln zweimal jährlich, jeder der hier ausstellt bringt sein Auto auf eigene Kosten und oft auch auf eigener Achse ins Museum.
Dieser rote Mustang der aktuellen 7. Generation ist das erste 1:1 Modell, welches bei Ford hergestellt wurde. Es ist noch nicht fahrbar und zeigt jediglich mal die angedachte Form.
Auch das Cockpit wurde hier umgesetzt ohne jedoch funktionsfähig zu sein. Als Besitzer eines solchen Mustangs war es für mich besonders spannend, die Anfänge dieser Generation zu sehen.
Dieser goldige Generation 1 Mustang gehörte mal Mr. Ford himself.
Die nachfolgenden Mustangs sind im Sommer 26 zu sehen, von Easter 26 bis Thanksgiving 26, danach kommen wieder neue Exponate.
Generation 3 „Fox body“ der 80er Jahre.
Die früher unbeliebte Generation 2 der späteren 70er Jahre bot eine kompakte und relativ europataugliche Karosserie.
Generation 7 ab 2024
Und nochmals ein Fox Body der 3. Generation hier als Coupé.
Dieser Mustang I ist ein ganz frühes Modell vom ersten Produktionstag. Er steht hier als unrestaurierter Scheunenfund wie er vom aktuellen Besitzer entdeckt wurde.
Charlotte ist auch berühmt für den Motor Speedway. Da es bereits späterer Nachmittag war, besuchten wir das Museum dazu und danach auch den Speedway nur von aussen. Der Speedway ist von aussen ein kolossales Gebäude, man kann sich in etwa vorstellen, was da für eine Stimmung herrscht, wenn die Ränge voll sind.
Kurz nach Charlotte überquerten wir die nächste Staatengrenze nach South Carolina, hier war ich nun auch noch nie!
Wir bezogen unser Hotel in Gaffney. Auf dem Weg vom Hotel zu unserem Restaurant sahen wir diesen Cadillac Allanté, eine ziemliche Rarität, da dieses Modell eher ein Flop war. Die Bodenplatte mit Fahrwerk wurde für die Montage der Karosserie nach Turin geflogen zu Pininfarina und danach wieder zurück nach Detroit für die Endmontage. Man sprach damals vom „längsten Fliessband der Welt“
Das Essen und die Bedienung im Steakhouse stellten uns vollauf zufrieden wie man unschwer erkennen kann.
Steakhouse mit den klassischen Fahrzeugen der Kundschaft.
Am nächsten Morgen wärmten wir uns mit der üblichen Joggingrunde auf und bestaunten Blantons Sheriff-Träume.
Eine Corvette im Vorgarten wertet jede Immobilie auf.
Geschichtslektion an der Hauswand in der „old town“, immer interessant!
Da im Coffee House grosser Andrang herrschte, schickten wir den Jungen zum spielen…
…und den Informatiker vor den Bildschirm.
Der Autor dieser Zeilen ging an die frische Luft auf der Suche nach schönen Motiven, ich wurde nicht enttäuscht.
Bewaffnet mit einem Kaffee machten wir uns gemeinsam auf, Gaffney zu entdecken.
Dieses Geschäft bietet von Chrysler konditionierte Luft.
Dieser geparkte F150 hat sich als Motiv fast aufgedrängt.
Hier mal ein Beispiel eines aktuellen Basis Mustangs.
Ein Überbleibsel aus längst vergangener Zeit und natürlich auch längst geschlossen.
Ich bin bekannt dafür, dass ich die typisch deutschen Ausdrücke gerne direkt so schreibe, wie ich sie höre. Anscheinend ist das sogar ansteckend für deutsche Staatsbürger. 🙂 Der Junge hätte gerne einen…
Ja die Mustangbilder sind wild eingestreut. Wobei wild hier das falsche Wort ist, chronologisch wäre korrekter. Hier besuchten wir einen Fordhändler, ein Verkäufer kam auch sofort raus. Er hätte uns einen neuen Mustang auch nach Europe geschickt, sorry, wir sind bedient!
Was mich etwas enttäuschte, vom neuen Mustang sind erstaunlich wenig Farben zu sehen, obwohl Ford diese durchaus anbietet.
Wir fahren heute erst zum Cowpens National Battlefield, besichtigen eine alte gedeckte Holzbrücke, ein weiteres Automuseum und fahren danach weiter nach Georgia ins Schwarzwald Dorf Helen.
Auf dem Cowpens National Battlefield fand eine wichtige Entscheidungsschlacht im Unabhängigkeitskrieg im 18. Jahrhundert statt. Das Areal kann gemütlich mit einem Spaziergang besichtigt werden. Fürs Geschichtsverständnis bringt allerdings die Ausstellung dazu mehr.
In diesem hübschen Hofladen haben wir uns reichlich eingedeckt mit Gemüse und Früchten…
…um beim Zmittag bei Campbell’s Covered Bridge ein reichhaltiges Buffet zu haben. Diese Brücke ist die letzte gedeckte Holzbrücke in South Carolina und daher natürlich eine Attraktion.
Gewisse Leute vertrauen lieber nicht auf die Statik…
Diesen Pickup sehen wir auf bei unserem Kaffeehalt.
Nächster Staat; Georgia. Ein Staat über den es diverse Lieder gibt, von „the devil went down to Georgia“ über „midnight train to Georgia“ oder „Georgia on my mind„. Für mich persönlich irgendwie der kulturell dominierende Staat des Südens.
Eigentlich eine naheliegende Idee, in Clarksville GA wurden ein Automuseum und ein Antique Store kombiniert: Miles trough Time Automotive History
Die Auswahl setzte den Schwerpunkt auf einheimische und deutsche Erzeugnisse.
Ok, der México-Käfer ist eine Mischung von etwas einheimisch und etwas deutsch 😉
Die Fairlady von Datsun war in Amerika als kompakter Sportler sehr beliebt. Für mich ist es DER Traumjapaner.
Für die Amis mehr in der Schmunzelecke; Ein Saxo und ein Wartburg als Vertreter von europäischen Klein- bzw. Kommunistenvehikeln.
Dieses ehemalige Taxi wird in unregelmässigen Abständen noch für verrückte Rallyes durch die USA eingesetzt.
Nach dieser Besichtigung fuhren wir gemütlich weiter nach Helen GA. Dieses im alpenländischen Stil errichtete Dorf spielte im erwähnten Roman von Nicholas Sparks ebenfalls eine Rolle. Wir haben uns unterwegs noch gewundert, wie viele ältere VW uns entgegenkommen. Vor allem waren es spezielle wie Jetta, Corrado etc. Die Auflösung kam bei unserem Hotel. Es handelt sich um das jährliche „Volkswogn“ Meeting, das sich über eine ganze Woche erstreckt. Es kommen unzählige VW und Audi welche auch diverse kleine modellspezifische Treffen im Ort abhalten, so ist immer etwas los. Wie man auf den kommenden Bildern sieht und ich auch im Teil 1 schon erwähnte, ist fast alles erlaubt, viele Umbauwünsche werden nur von der Physik und dem Geldbeutel eingebremst. Übrigens ist auch der Sheriff von Helen SEHR tolerant und beobachtet das Treiben seelenruhig.
Unser A4 B5-Fahrer war von diesen sehr schönen zwei Zwillings-S4 sehr angetan wie man unschwer erkennen kann.
Den Autoren dieser Zeilen zog es zur deutschen Volksmotorisierung.
Auch unser Hotel erinnerte an eine Mischung zwischen Schwarzwald und Europa Park aber ohne Mitarbeiter die sich als „Clown“ verkleiden müssen.
Die Mehrheit der Besucher wird die Inschriften nicht verstehen 🙂
Zwei durstige deutsche Mitbürger VOR…
und NACH Ankunft des Bieres. 😉
Einmal VW Rabbit (Golf) in Edelschrott, einmal im Neuwagenzustand.
Wobei der Aufwand für die Rostleiche vermutlich grösser war, als wenn man ihn „nur“ restauriert hätte.
Ein Tennisball tut’s auch als Tankdeckel.
Motorhaube? Für was braucht man so etwas?
300’000 Miles entsprechen nicht ganz 500’000km, eine stolze Leistung!
Das ist der erste Corrado, denn ich je in den USA gesehen habe.
Amis lieben ihre Bugs. 🙂
Auch zur späten Stunde ist jedermann auf der Strasse und es gibt etwas zu sehen. Wie bei Amis üblich, kommt man mit allen leicht ins Gespräch und sie sind interessiert, wie wir europäischen Autofans ticken.
Dieser VW Gol wurde in Brasilien für den einheimischen Markt produziert.
Wie aus dem Kamei-Katalog der 80er Jahre… daheim wäre es selten, in Amerika total unerwartet für uns.
RUF Porsche sieht man auch bei uns nicht alle Tage und kennt sie eher aus Gran Tourismo.
Mit einem begeisterten Wolfgang Petry vor einem Audi S4 schliessen wir Folge 2. In Folge 3 geht die Reise weiter Richtung Alabama, Mississippi und auch über den gleichnamigen Fluss nach Arkansas.





























































































































































