Bericht der grossen Blogausfahrt 2019 in den französischen Jura

Das Leben ist oft genug hart zu uns, da soll man immer mal wieder eine Genussetappe einlegen. Genau das war die Planungsvorgabe für die erste mehrtätige Blogausfahrt von autosleben.com. Dabei sollten sowohl das Fahren, aber auch das gute Essen und die Entspannung nicht zu kurz kommen. Und natürlich boten wir den Einheimischen etwas zum Schauen.

Unser Basislager schlugen wir in Goumois (F) auf, einem Grenzort am Doubs welcher aus dem Raum Zürich in etwas mehr als zwei Stunden erreicht werden konnte. Das Hotel Taillard, ein Logis de France, ist zwar landestypisch komplett veraltet. Dadurch und mit der guten Küche strahlt es aber einen eigenen Charme aus. Am Freitag war freies Eintreffen der Teilnehmer, erster Fixpunkt war erst das Abendessen um 19:30 Uhr. Nach und nach aber versammelte sich die Gruppe auf der Terrasse zum Apéritif.

Das Essen war jeweils etwas ausgefallen, aber auf jeden Fall sehr fein. Am nächsten morgen ging es um 09:30 Uhr los, nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet waren nun die fahrerischen Talente gefragt. Auf kleinen Nebenstrassen erkundeten wir den französischen Jura, erst bei Nebel und später auf der Anhöhe bei strahlendem Sonnenschein. Ja der Herbst kündete sich schon leise an im September.

Erste Pause im Nirgendwo

Wunderschöner Audi 80, ein seltenes Zwischenmodell von welchem fast alle weggerostet sind. Dieses hier hat glücklicherweise überlebt, als GLS mit dem 85PS-Motor und Automatik luxuriös ausgestattet.

Die zweite Pause nehmen wir als Gelegenheit, die weiteren Teilnehmerautos kurz vorzustellen. Mein eigener Pontiac wurde ja schon vorgestellt, aufgrund Ausfall meines Beifahrers stand mein Auto am Samstag im Hotel.

Der Porsche 924, hier in der limitierten Sonderserie „30 Jahre Porsche Schweiz“ von 1983.

Ein Fiat Panda des letzten Modelljahre, der Kleine hat sich tapfer durchgekämpft, obwohl alle anderen mindestens über einen doppelt so grossen Motor verfügten.

Mazda 323 gab es viele, mit GT-R mit gut sichtbarem Flügel deutlich weniger.

Der Schweizer in der Reihe. Ein Plymouth Volaré mit „swiss finish“, dh. mit diversen Nacharbeiten in der Schweiz in einem traumhaft schönen Zustand.

Der Brite in der Truppe, ein eleganter XJ Super V8.

Der Schwabe war der neuste Teilnehmer, aber reift mittlerweile auch schon zum Klassiker, Mercedes R129.

Mittagsrast in Saint Hippolyte auf dem kostenfreien Gemeindeparkplatz.

Vor dem Essen gab es eine kleine Stadtbesichtigung, wir mussten uns ja etwas Hunger verdienen.

 

Restaurant Saint-Hippolyte, sehr empfehlenswert, gute Gerichte zu sehr humanen Preisen, dazu ein schöner Blick auf den Doubs welcher uns über das ganze Wochenende etwas begleitete.

Nach dieser Stärkung ging es weiter über Morteau und der Grenze entlang wieder nordwärts zu unserem Hotel. Diese drei Sichtungen waren zufällige Begegnungen, wir sahen ebenfalls diverse weitere französische Klassiker wie R4, R5 turbo, R9, 2 CV etc.

Dieser Méhari stand und fuhr in Goumois und scheint da wohl noch im Alltag benützt zu werden. Wir sahen in 2018 schon.

Nun aber wieder zurück zu unserer Samstagsausfahrt:

Hier haben die Kühe Vortritt.

Letzte Rast vor dem Ziel wo sich die Gruppe trennt. Wer noch in den Pool möchte nimmt den direkten Weg, die anderen fahren noch über kleinere Feldwege bis zum Hotel.

Abends vor dem Hotel

Abends wieder ein feiner Znacht im Hotel Taillard.

Am Sonntag stand die Heimreise auf dem Programm, allerdings nicht auf dem direkten Weg sondern via Sochaux zum Peugeot-Museum und dann quer durchs Sundgau Richtung Basel.

Tankstopp in Reclère, hier haben wir die Schweiz während circa 4km kurz gestreift.

In Sochaux angekommen fanden wir leider erstmal keinen Parkplatz, Grund dafür war ein internationales 205 GTI Treffen. Natürlich ist so etwas auf der Homepage des Museums nicht angegeben, wir sind in Frankreich. 🙂 Dafür gab es einiges zu sehen, ich kann mich an keinen einzigen grünen 205 GTI erinnern, hier waren es unzählige.

Bei der Bilderauswahl im Museum sieht man meine aus Tunesienferien Ende der 80er stammende Schwäche für den 404.

Heimfahrt durchs Sundgau, umso weiter wir nach Osten kamen, umso kleiner wurde die Gruppe, da jeder dann seinen Heimweg einschlug. Als Organisator möchte ich mich bei der ganze Truppe bedanken, es war toll mit Euch! Man weiss nie, wer an solche Ausfahrten kommt, hier hat es menschlich einfach gepasst, tolle Erfahrung merci!

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4 Gedanken zu “Bericht der grossen Blogausfahrt 2019 in den französischen Jura

  1. Ein schöner Bericht mit tollen Fotos, Marc! Ich hoffe, das wir irgendwann auch mal mitfahren können, aber irgendwie kommt uns immer etwas dazwischen… Die grünen 205 GTI sind übrigens das Sondermodell „Griffe“. Diese hatten statt 120 PS 128 PS, die dunklen Speedline Felgen und serienmässig ABS – welches sehr selten in den 205er zu finden ist. Der „Griffe“ wurde leider nie in der Schweiz verkauft. Dadurch sind sie höchst selten hier zu sehen. Weiter so mit den tollen Berichten, ich freue mich immer wieder, wenn ein neuer Beitrag erscheint! Beste Grüsse Tobi

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    • Salut Tobias
      Herzlichen Dank! Ihr seid jederzeit herzlich eingeladen, es kommen wieder weitere Ausfahrten. 🙂
      Danke für die Info, das wusste ich ehrlich gesagt nicht! Wie Du siehst, ist Peugeot im Blog eine unserer Stiefkinder. Wir würden gerne mehr schreiben, haben aber keine Autos dazu. 🙂

      Danke, ich freue mich, in Dir einen treuen Leser zu haben!

      Grüess usem Thurgau

      Marc

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