Technik und Geschichte auf Postkarten Teil 1

Beim Durchforsten der Familienerbstücke stiess ich auf eine nicht allzu kleine Zahl von alten Ansichtskarten. Grundsätzlich haben die rein gar nichts mit dem Thema des Blogs, spricht mit Autos, zu tun. Allerdings könnte Ihnen die eine oder andere Strassenszene vielleicht gefallen. Dazu transportieren die Bilder spannende Eindrücke von „damals“.

Direkt vor bzw. in die Heia in Norwegen fahren wir mit dem noch neuen Audi 80

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Im Nachbarland Schweden werden auch in den 90er Jahren Bilder aus den 60ern ausgewählt für die dorfeigene Postkarte, uns Autonarren verschaukelt man damit aber nicht so schnell. 🙂

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In der Türkei sehen wir einen Vertreter der damals für Taxidienste gern genommen amerikanischen Limousinen. Leider ist kein Jahr datiert, da die Postkarte nie verschickt wurde. 

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Sie denken, musikalische Grüsse per Mail seien etwas Neues? Weit gefehlt, auch vor langer Zeit hatte man bereits die Möglichkeit, Lieder zu versenden. Hier ein Beispiel aus den frühen 30er Jahren.

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Etwas moderner ist diese Ansicht der Altstadt von Stein am Rhein, erkennen Sie alle Autos?

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Anfang des 20. Jahrhunderts war die Rigi hoch über dem Vierwaldstättersee ein beliebtes Ausflugsziel bei den vermögenden Touristen welche die Schweiz besuchten. Die Karte datiert von 1941 und wurde mit 10 Rp. frankiert wie im Bild weiter unten zu sehen ist.

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Wir blicken 1955 auf die Insel Mainau und die Stadt Konstanz und die sich dahinter erhebende Schweizer Bergwelt.

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Die Karte aus Weiden in der Oberpfalz wurde einfach nachkoloriert, der Poststempel informiert uns, dass Urlaubsreisen mit der Kraftpost ein Erlebnis seien; fürwahr bis heute.

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Während es draussen in der Welt 1942 ziemlich tobt, zeigt sich die Schweizer Briefmarke, von Courvoisier gestaltet, wehrhaft.

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Für Technik- und Eisenbahnfans bis heute ein Erlebnis, die Jungfraubahn im Berner Oberland.

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Bevor sich jemand hier pflichtbewusst entsetzt, es handelt sich um die Flagge des Turnvereins Stammheimertal (CH) des Jahres 1912. 🙂

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Noch etwas früher entstand diese Postkarte, nun wieder aus Deutschland. Das „Jetzt“ bildet für mich wunderbar den Zeitgeist wieder, welcher kurz vor dem 1. Weltkrieg herrschte. Wir haben Autos, wir fliegen Zeppelin, die Burgruine lässt sich per „Telefon No. 5“ bereits fernmündlich erreichen. 🙂

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Langsam aber sicher reisen wir in unserer Zeitreise wieder Richtung Gegenwart und machen Zwischenstation im Tunesien von 1977…

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…und besuchen Anfang der 90er Jahre einen Hotelbau der 70er Jahre in den Waadtländer Alpen. Auch hier kann man einige Young- und einen Oldtimer erkennen.

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Zum Abschluss besuchen wir den Farmers Market in LA bzw. seinen Parkplatz. Als Exot springt der Renault R5 sicher sofort ins Auge. Haben Sie auch den Mustang III entdeckt?

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5 Gedanken zu “Technik und Geschichte auf Postkarten Teil 1

  1. Jetzt weiß ich woher der Begriff Postkartenromantik kommt und Modelleisenbahner ihre Inspiration nehmen.
    Rund um den Hohen Neuffen habe ich aber schon lange keine Zeppeline mehr gesehen. 😉

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    • So habe ich das noch nicht gesehen, aber Du hast recht. Postkartenromantik und Modelleisenbahnen liegen nah beieinander. Den Hohen Neuffen möchte ich auch mal besichtigen 🙂 Zur Not verzichte ich/wir auch auf Zeppeline wenn Dir das nicht möglich ist, diese Fluggeräte zu bestellen. 😉

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