Herbstausfahrt durch den Pfälzer Wald

Warum eigentlich enden so viele Saisonzulassungen im Oktober? Und warum werden viele schöne Autos bereits lange vorher eingemottet? Da machen wir nicht mit und haben uns am vergangenen Wochenende auf die Suche nach ein paar Sonnenstrahlen in den Pfälzer Wald begeben.

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Was für Motorradfahrer ärgerlich ist, kam uns Youngtimerfahrern nur zu Pass. Viele der kleineren Sträßchen und Wege sind am Wochenende und an Feiertagen für Motorradfahrer gesperrt. Mit teils übermotivierten Rennradfahrern ist dennoch zu rechnen. Grundsätzlich empfiehlt sich, wie immer bei Ausfahrten, eine gewisse Vorsicht. Manche der Straßen sind nicht breit genug damit zwei PKW einander passieren können. Da heißt es ins Bankett ausweichen! Was gerade Fahrern von Autos mit gelben Kennzeichen ausgesprochen schwer fällt…

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Gute Stimmung bereits bei der Abfahrt.

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Rund 200km beträgt die Länge des Routenvorschlags und unterwegs sind Tankstellen eher Mangelware.

Ausgangspunkt war Bad Dürkheim an der Pfälzer Weinstraße. Von dort aus ging es Richtung Wachenheim, wo wir die Weinstraße verließen und nach Lindenberg die ersten Kurven im wundervoll herbstlich dekorierten Wald unter die Räder nahmen. Welchen genauen Verlauf man, wählt, bleibt bei dem Angebot an schönen Strecken jeden selbst überlassen.

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Neben der eingezeichneten Strecke gibt es noch viel zu erkunden.

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Trotz sorgfältiger Vorbereitung war dann doch eine Straße gesperrt.

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Nach kurzer Lagebesprechung entschieden wir uns…

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… den Weg über die Wirtschaftswege an der Baustelle vorbei fortzusetzen.

Wir haben in einem weiten Bogen über Frankeneck, Elmstein und Waldleinigen das Rasthaus Schwarzsohl angesteuert. Wer auf der Suche nach typischen Pfälzer Spezialitäten, wie Saumagen mit Sauerkraut ist, wird auf jeden Fall fündig. Neben der Stärkung eignet sich das Rasthaus auch ideal aus Ausgangsbasis für Wandertouren.

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Zwei Mal noch kreuzten wir die bereits gefahrene Route um uns kurz vor Schluss der Ausfahrt an der Totenkopfhütte erneut zu stärken. Der geneigte Leser könnte den Verdacht haben, dass die Fahrerei doch sehr kräftezehrend sein muss. Auch diese Hütte bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen oder Mountainbike-Touren an. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die je nach Jahreszeit wechselnden Köstlichkeiten, wie Kastanienkuchen zum Beispiel.

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So gut wie hier mit Leitplanke und Randstein sind die wenigsten Straßen ausgebaut.

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Vor der Abfahrt zurück in die Rheinebene sollte ein letzter Stopp eingelegt werden um das Panorama und den Blick über die Weinberge zu genießen. Dank der tief hängenden Wolken war uns dieses Vergnügen nicht vergönnt.

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