Dass Oldtimerfahren Spass macht, würden sicher viele Leser unterschreiben. Die Oldtimerei besteht aber nicht nur aus Fahren. Viele Liebhaber sind glücklicher in der Werkstatt und verkaufen nach Vollendung ihr Werk für ein neues Projekt. Andere wie ich fahren am liebsten, möchten aber zumindest in der Lage sein, sich bei einem Problem selbst helfen zu können. Wer nur schon seiner Werkstatt sehr konkrete Reparaturaufträge erteilen kann, ist klar im Vorteil. Die Oldtimer-Seminare von mein-oldie.ch sind hier schweizweit einzigartig.
Ich habe den dreitätigen Kurs „Fahrzeugelektrik“ besucht. Wir haben gelernt, wie ein Auto verkabelt ist und wie man Strompläne eines Autos liest. Dabei wurden sowohl englische, wie auch amerikanische, deutsche, schwedische und italienische Produkte besprochen. Die Unterschiede wie Pläne gezeichnet und auch wie verkabelt, mit welcher „Mentalität“ damals über das Verbauen oder Weglassen von Sicherungen entschieden wurde, ergab für uns ein breites Feld mit neuen Erkenntnissen. Die Theorie konnten wir immer wieder umsetzen an alten Steckwänden, „learning by doing“ ist hier Programm.
Am dritten Tag präparierte unser Kursleiter sowohl meinen Valiant wie auch einen 123er Mercedes mit Fehlern, die wir dann suchen durften, sehr lehrreich!
Stefan Keller, hier links im Bild, ist der Inhaber KES Group, welche neben den Seminaren auch Restaurationen von Oldtimern inkl. Service anbietet. Er greift je nach Thema auf Experten zurück wie in unserem Falle auf unseren sehr kompetenten wie auch humorvollen Kursleiter Roland Britschgi.
Roland ist mit diesem Saurer 2DM aus der Slowakei angereist! So viel Enthusiasmus verdient auf jeden Fall meine Bewunderung.
Das Kursangebot ist vielfältig, ich kann den Lesern einen solchen Kursbesuch nur empfehlen. Ihr seid danach keine Automechaniker aber ihr habt ein solides Basiswissen und eventuell auch etwas die Angst verloren, selbst mal Hand anzulegen.







