Tour de France – Teil 1: vom Jura nach Montluçon

Diesen Sommer ging es mit Moby Dick für vier Wochen quer durch die „grande Nation“.

Tour de France

Bei Goumois (Nähe Saignelégier) haben wir gut gestärkt vom Choucrout das erste mal für die nächsten vier Wochen Frankreich betreten, befahren meine ich.

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Die erlaubten 90 km/h haben wir auf den ersten Kilometern nie wirklich erreicht. Erstens lag es an den vielen Kurven und zweitens an Mobys PS-Mangel 😉

Von Goumois fuhren wir bis in die Nähe von Pontarlier an den Lac Saint-Point, durch welchen der Doubs fliesst.img_9130Ob und wann dieser Hotel-Anbau fertig wird, weiss wohl niemand. Auf jeden Fall – das ist das wichtigste – waren die Betten im alten Teil bequem und das Essen lecker. Die Aussicht am nächsten Morgen war auch nicht zu verachten.

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Am nächsten Tag ging es flussaufwärts weiter bis zur eindrücklichen Quelle des Doubs. Der Fluss sprudelt dort aus einem Felsspalt und hat bereits eine ordentliche Grösse.img_9139img_9143

Der Tag war von Wasser geprägt. Weiter ging es zu den „Cascades du Hérisson“.

Tour de France

Nach der wirklich wunderschönen Natur im französischen Jura hatten wir aber bereits wieder etwas Lust auf Stadt, wie sich das für Stadt-Kinder gehört. Nach kurzem Studieren der Karte war klar, dass wir noch bis Chalon-sur-Saône fahren.

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Kirche trifft Plattenbau und Tankstelle. In der Stadt blieben wir für zwei Nächte. Unter anderem haben wir das sehr sehenswerte „Musée Nicéphore Niépce“ besucht, ein Muss für Photographie-Fans und Nostalgiker.

Nach dem Mittagessen am Tag nach dem Aufenthalt in Chalon s/S brach kurz der Traum der Ferien zusammen. Moby Dick streikte. Sie haben richtig gelesen. Zündschlüssel drehen, vorglühen, weiter drehen und nichts. gar. rein. nichts. Die Batterie war voll geladen und Diesel im Tank. Nervöses im Motorraum rumschauen, hat sich etwas „losgedieselt“?  Ist es gar das Zündschloss, welches hakt? In dieser Zeit kam eine freundliche ältere Französin vorbei und meinte, dass sie ihren Bekannten schickt, dass er sich das mal anschauen könne, der hätte eine Garage. Der freundliche „Mech“ meinte dann wir sollen mit dem Hammer auf den Anlasser hauen, das bringe ihn wieder zum laufen. Er wolle das bei dem schönen alten Auto allerdings nicht machen. Gesagt, getan, Abfahrt! Seither musste ich die „leichten Schläge auf den Hinterkopf“ nicht mehr ausführen, Moby ist wieder brav.

Nach diesem kleinen Malheur ging es unwissentlich weiter ins Heimatdorf von François Mitterrand: Château-Chinon.

Tour de France

Etwas Schräglage…

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Ein Brunnen von Niki de Saint Phalle wurde zu Ehren von Mitterrand vor der Mairie aufgestellt. Man mag von ihrer Kunst halten was man will – das ansonsten doch sehr triste und graue Dorf wird jedoch durch die Farben und Formen schön aufgewertet.

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Die Reise ging weiter Richtung Montluçon zu meinen Verwandten. Unterwegs gab es an einem der vielen Kanäle im Landesinneren leckeres französisches Pic-Nic mit allem was dazu gehört: Baguette, Rotwein, Camembert und Gänseleber.

Tour de France

Tour de France

Französischer Moment Nummer 14:

Tour de France

Falls Ihnen der Beitrag gefallen hat, können Sie hier den 2. Teil (Montluçon – Loire-Tal – Atlantikküste) lesen.

5 Gedanken zu “Tour de France – Teil 1: vom Jura nach Montluçon

  1. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! Sowohl, Deinen weiteren Bericht zu lesen als auch mit meinem 300 TD in riedgrün mal wieder schön quer durch Europa zu reisen.

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